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Fotoshooting mit Hund - Ein Blick hinter die Kulissen

Ablauf eines Fotoshootings

Ablauf eines Fotoshootings – Einblick hinter die Kulissen

Heute möchte ich euch etwas über den Ablauf meiner Fotoshootings erzählen. Im allgemeinen seht ihr meine fertigen Fotos, aber nicht mit welchem Aufwand sie teilweise entstanden sind.

Auslöser für das Thema heute ist, dass ich sehr oft von Herrchen und Frauchen höre, welche sich auf Messen und Ausstellungen meine Fotos anschauen, „das wäre mit meinem Tier nicht möglich“ oder „das würde mein Hund nicht mitmachen“. Oft frage ich dann, was glauben sie was ich für Tiere in meinen Shootings vor der Kamera habe?! Selbstverständlich genau solche Tiere, nämlich ganz normale Pferde, Hunde, Katzen etc.

Das Geheimnis für gute Tierfotos ist Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Damit bekomme ich von fast jedem Tier ein tolles Foto.

Bevor es los geht ist in der Regel das Fotostudio fertig aufgebaut, so das beim Eintreffen des tierischen Models keine Unruhe mehr entsteht. Sobald z.B. ein Hund eintrifft darf dieser von der Leine und sich in aller Ruhe umschauen und alles beschnuppern. Das kann gerne 15 oder 20 Minuten dauern, wenn nötig auch länger.

Wenn wie in diesem Beispiel der Hund sich akklimatisiert hat, wird dieser freiwillig oder mit einem Leckerlie vor die Kamera gelockt. Nun beginnt das Fotoshooting und sehr schnell steht innerhalb der ersten Fotos fest, ob es ein entspannter Job wird oder harte Arbeit ;-).

Dabei bedeutet harte Arbeit nicht immer das nur ich mich anstrengen muss, viel härter wird es oft für Herrchen und Frauchen, welche ihren Hund immer und immer wieder in die richtige Position locken müssen. Nicht selten kommt es vor, dass der Hund noch gut drauf ist, aber der Besitzer schlapp macht :-).

So entstehen möglichst viele unterschiedliche Hundefotos z.B. von vorne, von der Seite, im sitzen und liegend. Mit und ohne Deko, auf weißem oder buntem Hintergrund. Manchmal tragen wir auch ein großes Sofa vor die Kamera, auf dem es sich selbst ein großer Berner Sennenhund gemütlich machen kann.

Irgendwann kommt allerdings der Punkt, wo trotz aller Animation das Tier vor der Kamera keine Lust mehr hat, die Luft ist raus. Entweder steckt im Gesicht keine Spannung mehr oder mein Motiv schläft wie der junge Hund auf diesem Foto einfach ein. Nun ist der Punkt erreicht an dem ich die Lichter ausschalte und die Kamera bei Seite lege.

Nun steht noch die Frage im Raum, wie viele Fotos sind bis dahin entstanden und wie lange hat das ganze Shooting gedauert… Kurz gesagt, ein Tierfotoshooting dauert bei mir in der Regel ein bis drei Stunden und in der Zeit entstehen ca. 100 bis 300 Fotos. Davon sind dann ca. 10% richtige coole Fotos ;-).

In den gerade genannten ein bis drei Stunden sind natürlich auch Pausen für Mensch und Tier eingerechnet. Entweder wird zwischendurch wild gespielt oder die Zeit wird für Gassi gehen genutzt, so dass der Hund den Spass an dem Shooting nicht verliert.

Grundsätzlich bestimmt in meinen Fotoshootings immer das Tier was ich fotografisch mit ihm machen kann und vor allem wie lange ich fotografieren kann. Würde ich diese Grenze überschreiten, würde sich das Fotografieren nicht mehr lohnen, denn die Stimmung des Tieres spiegelt sich immer in den Fotos wieder.

Übrigens, der junge Rhodesian Ridgeback auf dem Foto ist tatsächlich vor der Kamera eingeschlafen. Schnell noch zwei Fotos geschossen und dann war für alle beteiligten Feierabend. Das Shooting hat mit drei Pausen knapp zwei Stunden gedauert. Dabei sind ca. 160 Fotos entstanden aus denen ich jetzt die besten raussuche und noch entsprechend bearbeiten werde.

Ich hoffe ihr habt jetzt einen Eindruck bekommen und wenn ihr wieder mal ein Tierfoto von mir betrachtet, dann seht ihr vielleicht auch die Arbeit welche in solchen Fotos steckt und das diese nicht in 5 Minuten mal eben auf die schnelle entstehen. Mit viel Geduld sind so Fotos von fast jedem Tier möglich. In meinen Jahren als Tierfotograf musste ich erst einmal ein FotoShooting abbrechen, weil das Tier trotz aller Bemühungen nicht vor die Kamera wollte.

Habt ihr Fragen? Dann dürft ihr die gerne hier stellen…

VG Thore

Fotoshooting mit Hund - Ein Blick hinter die Kulissen

Tierfotograf fotografiert irischen Wolfshund Welpen

Making of – Wolfshund Welpe vor der Kamera

Wolfshund Welpe beim Fotoshooting – Dem Tierfotograf über die Schulter geschaut

Gestern hat mein Foto von dem kleinen Wolfshund Welpen sehr viel Anklang bekommen, aus diesem Grund zeige ich euch heute mal einen Einblick wie das Wolfshund Foto entstanden ist.

Ich bekomme häufig die Frage, „müssen wir mit unseren Welpen bzw. Kitten zu ihnen ins Fotostudio kommen?“. Darauf gibt es von mir immer eine klare Antwort und die lautet NEIN. Verladen, Transport und die fremde Umgebung wären viel zu viel Stress für die Tierkinder und deren Besitzer.

Für Welpen und Kitten Fotos, so wie für diesen Wolfshund, packe ich das Auto bis unters Dach voll mit allem was für so eine Shooting nötig ist. Danach wird beim Züchter ein wenig die Wohnung umgebaut :-). Na ja, es reicht in einem Zimmer etwas die Möbel zu verschieben.

Innerhalb einer Viertelstunde verwandelt sich so ein Wohnzimmer oder Flur zu einem richtigen Fotostudio. So bleiben die Welpen in ihrer gewohnten Umgebung und der Züchter hat nicht den Stress die Kleinen zu transportieren.

Wie hier auf dem Foto, liege ich bei diesem Welpen Shooting insgesamt 5 Stunden auf dem Boden, immer mit dem Finger am Auslöser, um den richtigen Moment nicht zu verpassen. Denn häufig ist es nur eine Sekunde in dem die Welpen in die Kamera schauen, um sich im nächsten Moment schon wieder mit etwas ganz anderem zu beschäftigen.

Ich hoffe euch gefällt dieser kleine Einblick hinter die Kulissen meiner Arbeit, denn davon wird es dann wahrscheinlich in Zukunft häufiger was zu sehen geben…

In diesem Sinne wünsche ich euch einen tierisch guten Tag 🙂

Tierfotograf fotografiert irischen Wolfshund Welpen

Weitere Informationen zum Irischen Wolfshund unter Wikipedia

Tierfotograf - Messe Mein Tier in Oldenburg

Mein Tier Messe in Oldenburg

Mein Tier Messe in Oldenburg – 07. und 08. November 2015

Ein paar Tage noch, dann ist es wieder so weit und die Mein Tier Messe in Oldenburg öffnet ihre Türen.

Auch in diesem Jahr liege ich wieder zweite Tage auf dem Boden und fotografiere eure Hunde.

Dies ist fotografisch immer eine ganz besondere Herausforderung, denn im Gegensatz zu einem normalen Einzelshooting, welches zwischen 1 bis 3 Stunden dauert, bleiben mir auf der Messe nur 5 bis 10 Minuten pro Hund, um schöne Fotos von eurem Vierbeiner einzufangen.

Erschwerend kommt hinzu, dass das Umfeld auf so einer Messe unheimlich viel Ablenkung für alle Beteiligten bietet, besonders aber für die Hunde. Gerüche, Stimmen, Menschen, andere Hunde… An dieser Stelle mein großes Lob an meine Assistenten, welche ohne müde zu werden einen Hund nach dem anderen animieren in die Kamera zu schauen. Über zwei Tage hinweg ist das echt harte Arbeit.

Aber es macht auch riesen Spaß mit so vielen unterschiedlichen Hunden und Besitzern zusammen zu kommen und deshalb sind wir immer wieder gerne dabei.

In diesem Sinne freue ich mich, euch und eure Hunde auf der Mein Tier Messe zu sehen.

VG Thore

Und das schreibt die Weser Ems Halle:

Liebe Kinder, liebe Erwachsene
liebe kleine und große MEIN TIER-Freunde,

während die kalte Jahreszeit so langsam Einzug hält, steht gleichermaßen auch die 21. MEIN TIER vor der Tür – Am 7. + 8. November 2015 bietet die beliebte Erlebnismesse in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg unter wettersicherem Dach ein tolles Ausflugsziel für die gesamte Familie.


Faszination – Hautnah Erleben!

Was die MEIN TIER so besonders macht?! – Das Herzstück der Veranstaltung sind wie gewohnt, die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Tierwelten, in denen ihr einen Großteil unserer tierischen Gäste aus nächster Nähe erleben könnt!
Entdeckt die trubelige Hundewelt, begutachtet die majestätischen Katzen, staunt über die imposanten Greifvögel, „taucht ein“ in quirlige Unterwasserwelten und erfahrt viele spannende Informationen über Reptilien Spinnen und Co. auf der Dschungelexpedition. Mitten im lebendigen Bauernhoftreiben geht’s auf Tuchfühlung mit Schafen, Kühen, Hühnern, Enten und den kuscheligen Alpakas. Und wer möchte nicht einmal Auge in Auge einem fröhlich bunt gefiederten Papageien gegenüber stehen – Vielleicht habt ihr Glück und ergattert sogar eines der heiß begehrten Erinnerungsfotos mit ihnen?!

Informationen aus erster Hand über Eigenschaften sowie Vorlieben und Abneigungen verschiedener Tierarten erhaltet ihr von Experten an den Informationsständen vor Ort. Die Beiträge in den Ehrenringen, interaktive Aktionen an den einzelnen Messeständen und kniffelige Gewinnspiele garantieren einen unterhaltsamen und spannenden Aufenthalt auf der MEIN TIER 2015.

Zahlreiche Vereine und Institutionen informieren allgemeingültig über artgerechte Tierhaltung und –pflege. Einige Verkaufsstände laden zum Shoppingvergnügen für das tierische Familienmitglied ein – Welche Firmen konkret mit Verkaufsständen auf der Veranstaltung vertreten sind, entnehmt ihr dem Ausstellerverzeichnis, welches ebenso wie die detaillierten Rahmenprogramme sowie die Hallenpläne kurz vor der Messe auf dieser Seite zum Download bereitsteht.

Wir sehen uns – Am 7. + 8. November in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg – Täglich von 10 – 18 Uhr!

 

Tierfotograf - Messe Mein Tier in Oldenburg
Tierfotograf - Messe Mein Tier in Oldenburg
Tierfotograf - Messe Mein Tier in Oldenburg
Hundefoto vom Münsterländer Jagdhund

Münsterländer Jagdhund

Münsterländer Jagdhunde vor der Kamera

Hattet ihr einen schönen Feiertag???

Ich war trotz Feiertag wieder fotografisch unterwegs. Diesmal standen Jagdhunde vor meiner Kamera, allerdings nicht im Fotostudio, denn mit dem Frühling kann man wieder tolle Tierfotos in der Natur schiessen.

So dachte ich mir das jedenfalls am Morgen, als ich mit dem Kunden telefonierte und dabei erfreut war, dass die Sonne scheint und der Himmel in einem schönen blau erscheint. Genau das richtige Wetter für klasse Hundefotos.

Nur zwei Stunden später war ich vor Ort, doch jetzt zogen schon dicke Wolken durch und verdeckten immer wieder die Sonne. Da aber noch genügend Wolkenlücken vorhanden waren, wurden die Hunde begrüßt und das Gelände abgelaufen.

Kaum war ich damit fertig und hatte die Kamera in die Hand genommen um die ersten Fotos von den Hunden zu machen, schon war die Sonne weg. Problem dabei ist, dass nicht nur der Natur dadurch die Farbe fehlt, sondern auch das Fell von Tieren hat ohne Sonne keinen Glanz.

Ein paar Fotos habe ich trotzdem geschossen in der Hoffnung das es gleich wieder auflockert, doch genau das Gegenteil war der Fall. Dunkle graue Regenwolken waren plötzlich über mir.

Das ist der Punkt an dem ich ein Shooting abbreche, denn das tollste Motiv wirkt ohne entsprechendes Licht einfach nicht. In dieser Situation macht es mehr Sinn, dass Fotoshooting an einem anderen Tag zu wiederholen. Zwar ist das mehr Aufwand, aber für die Fotos lohnt sich das.

Bei mir ist heute Bürotag. Morgen gebe ich meinen Workshop Tierfotografie und Kameraeinstellungen, da freue ich mich schon sehr drauf.

Euch wünsche ich daher schon jetzt ein schönes Wochenende.

Tierfotograf Smartphone APP

Tierfoto als Smartphone APP

Tierfotograf Thore Scheu gibt es jetzt auch als Smartphone APP

Ab sofort steht interessierten Lesern meine Smartphone-App zur Verfügung, die Euch über die aktuellen Inhalte meiner Webseite und auch über die entsprechenden Facebook-Meldungen und Bildbeiträge auf dem Laufenden hält. Damit gibt es alle Informationen, aktuelle Tierfotos, Hinweise zu meinen Workshops und anderen Terminen, Tips & Tricks zur Fotografie, zu Adobe Photoshop und Adobe Photoshop Lightroom etc. direkt auf´s Handy!

Der Aspekt des Komforts ist aber nicht der einzige Grund für die Bereitstellung der Smartphone-App. Der Schritt ist für mich insofern konsequent und äußerst sinnvoll, da es beispielsweise immer noch Internetnutzer gibt, die Facebook und/oder andere entsprechende Plattformen meiden. Diese User sollen aber dennoch die Möglichkeit bekommen, die dort von mir bereitgestellten Informationen, die teilweise nicht auf der WebSite zu finden sind, schnell und einfach abzurufen. Die App schließt somit sozusagen diese Informationslücke. Außerdem spart sie auch noch Zeit und Geld, weil man unterwegs nicht mehr zwingend WebSite und Facebook-Page nacheinander aufrufen muß, um die aktuellsten Beiträge zu lesen. Die App vereint sozusagen beide Plattformen und bietet alle Informationen auf einen Blick.

Natürlich sind auch alle anderen User eingeladen, die selbstverständlich kostenlose App zu nutzen und damit alle fotografischen Informationen schnell und einfach auf das iPhone etc. zu bekommen. Meine Smartphone-App ist in den jeweiligen App-Stores für Apple iPhone, Android und Windows Phone unter ‘Tierfotograf’ eingetragen. Also dort einfach mal nachschauen. Facebook-Nutzer finden auf meiner Facebook-Seite einen Button zur App. Auf der weiterführenden Seite sind alle Links zu den entsprechenden App-Stores verfügbar.

Anhand der Artikel hier im Blog und der Inhalte auf der Facebook-Seite kann man bereits erkennen, daß es in keiner Weise darum geht, die App-Nutzer mit Spam oder ständigen Meldungen zu überfluten. Die App soll tatsächlich eine Erweiterung bzw. eine Erleichterung sein. Eine Installation ist also in jedem Fall von Vorteil, zumal sie sich inhaltstechnisch noch im Aufbau befindet und sicherlich noch erweitert wird.

Vorschläge für Ergänzungen oder zur Verbesserung greife ich daher gerne auf. Ich werde schauen, ob sie für mich umsetzbar sind und/oder was ich in dieser Hinsicht unternehmen kann.

Bis dahin wünsche ich Euch erstmal viel Spaß mit der neuen App und freue mich auf Euer Feedback!